Corona – Überbrückungshilfe Phase 2

Die Möglichkeit zur Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe wurde zwischenzeitlich freigeschaltet.

Erneut müssen die Umsatzrückgänge sowie die laufenden Fixkosten dargestellt werden, und zwar für die Monate September – Dezember 2020 gegenüber den Monaten September – Dezember 2019.

Die Grenzen bei den Umsatzrückgängen wurden von bisher 60 % Umsatzrückgang weiter abgesenkt:

Antragsberechtigt sind jetzt bereits Unternehmen mit Umsatzrückgängen

• von mindestens 50 % in zwei aufeinander folgenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
• von mindestens 30 % im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Erstattet werden maximal 50.000 Euro pro Monat, wobei der Zuschuss zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten erhöht wurde:

• 90 % (bisher 80 %) der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 %;

• 60 % (bisher 50 %) der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 % und

• 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang von mehr als 30 % (bisher mehr als 40 % im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Außerdem wurde die Schwelle, wonach Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten maximal 9.000 Euro und mit bis zu 10 Beschäftigten maximal 15.000 Euro erhalten können, ersatzlos gestrichen und die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten auf 20% erhöht.

Sowohl die Umsätze als auch die Kosten der Monate November und Dezember müssen hierzu geschätzt werden.

Die Anträge können bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

Selbstverständlich prüfen wir für Sie, ob und inwieweit die vorgenannten Hilfen für Sie in Betracht kommen, und stellen gegebenenfalls den erforderlichen Antrag. Kommen Sie bei Fragen natürlich gerne auf uns zu.